DeepL Write Pro

DeepL stellt KI-Schreibassistenten vor

25.04.2024
DeepL ist bei vielen maschinellen Übersetzungen gesetzt. Nun wollen die Kölner auch mit einem KI-Schreibassistenten gewerblichen Anwendern das Leben leichter machen.
DeepL erweitert sein Angbot mit "DeepL Write Pro" um einen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz.
DeepL erweitert sein Angbot mit "DeepL Write Pro" um einen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz.
Foto: DeepL

Der Übersetzungs-Spezialist DeepL wird sein Angebot um einen Sprachassistenten mit Künstlicher Intelligenz erweitern. Das kündigte das Unternehmen in Köln an. Anders als herkömmliche generative KI-Tools oder Grammatikprüfungen begleite das neue Produkt "DeepL Write Pro" den kreativen Schreibprozess mit KI-gestützten Echtzeit-Optimierungsvorschlägen zu Wortwahl, Formulierung, Stil und Ton.

So könnten Nutzer ihre Texte unabhängig von ihren Sprachkenntnissen optimieren und die richtigen Worte für jede Situation und jedes Zielpublikum finden. Von Firmen lässt sich bei der Nutzung beispielsweise ein bestimmter Schreibstil (geschäftlich, akademisch, einfach, locker) oder eine bestimmte Tonalität (freundlich, diplomatisch, souverän, enthusiastisch) festlegen.

"DeepL Write Pro" sei das erste Produkt der Firma, das auf einem eigenen großen KI-Sprachmodell (Large Language Model oder LLM) basiere. LLM sind maschinelle Lernmodelle, die darauf trainiert sind, menschliche Sprache zu verstehen und zu generieren. Bekannte LLM sind GPT von OpenAI, Gemini von Google oder Llama vom Facebook-Konzern Meta.

Unterstützung beim Verfassen von geschäftlichen Inhalten

Der neue KI-Schreibassistent richtet sich vor allem an gewerbliche Anwender und soll Teams in Firmen beim Verfassen von geschäftlichen Inhalten unterstützen. So könnten Unternehmen eine präzise und sichere Kommunikation auf globaler Ebene gewährleisten - von internen Inhalten bis hin zu externen Kundenmitteilungen und Verträgen, erklärt DeepL. DeepL Write Pro unterstützt aktuell Texte auf Deutsch und Englisch und wird demnächst um weitere Sprachen erweitert.

Das Kölner Start-up tritt damit gegen Chatbots und andere KI-Tools von großen IT-Konzernen wie Microsoft und Google an, aber auch gegen das weltweit führende KI-Start-up OpenAI. In der Vergangenheit musste sich DeepL mit seiner Übersetzungs-App vor allem gegen Google Translate behaupten. In Testberichten erreichte es dabei oft bessere Bewertungen als der Dienst des US-Konzerns. Allerdings unterstützt der DeepL Übersetzer nur 30 verschiedene Sprachen, während Google Translate Texte in 133 Sprachen übersetzen kann. (dpa/pma)

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